Japanische Garten Leverkusen Der Japanische Garten Leverkusen wurde bereits im Jahre 1913 errichtet. In den 50er Jahren wurde der Japanische Garten Leverkusen dann auch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die Bayer AG in Leverkusen ist wohl jedem ein Begriff. Denn dabei handelt es sich um einen großen Chemie- und Pharmakonzern. Zuerst denkt man dabei natürlich an Umweltverschmutzung. Doch auch positive Dinge hat der Konzern zu bieten. So befindet sich in Leverkusen in unmittelbarer Nähe zum Bayer Kommunikationszentrum der Japanische Garten Leverkusen, welcher eine der schönsten Parkanlagen Deutschlands ist.
Mit dem Arbeiten an diesem Park wurde im Jahre 1913 begonnen. Der Aufsichtsrats- und Verwaltungsratsvorsitzende der I.G. Farbenindustrie Bayer AG Carl Duisburg war schon von jeher von den japanischen Gärten begeistert. Somit holte er sich ein Stück dieser Gartenkultur in seinen eigenen Garten. Nach einem Besuch in Japan im Jahre 1926 ließ er seinen Garten erweitern. Somit reichte das Gelände dann bis an Bayer Kommunikationszentrum heran.

Nicht weit von Bayer


Dem Besucher des Japanischen Gartens Leverkusen wird nicht nur im Hinblick auf die Flora etwas ganz Besonderes geboten. Denn im gesamten Garten sind immer wieder kleine Teiche mit japanischen Koys und Schildkröten zu finden. Plätschernde Bäche mit kleinen Wasserfällen ziehen sich durch das gesamte Areal. Statuen und Relief sowie Brücken und Torbögen in japanischem Stil stellen die Dekoration des Japanischen Gartens Leverkusen dar. Ein Highlight des Gartens ist die "Mikadobrücke". Sie ist einer Brücke in der Tempelstadt Nikko nachempfunden. Der Legende nach durften nur Auserwählte diese Brücke, die zu den Tempeln der Götter führte, überschreiten. Ebenfalls zu den Highlights gehört das Teehaus. Allein durch die hier befindlichen Buddhas, Geishas und Wasser speienden Drachen wird diese Attraktion besonders interessant für die Besucher. Hier ist auch der Daikoku, der Gott der Wohlhabenheit, zu finden, der sich auf einem prall gefüllten Reissack niedergelassen hat.

Ein Farbspiel für die Sinne


Das Farbspiel im Japanischen Garten Leverkusen ist fast einmalig. Durch die Kombination aus einheimischen und exotischen Pflanzen hat der Besucher fast das ganze Jahr über die Möglichkeit, die Farbenpracht der unterschiedlichsten Gewächse zu bestaunen. Neben Gräsern, Papyrusstauden, japanischem Goldahorn, Chrysanthemen, Astern und vielen anderem mehr sind im Japanischen Garten Leverkusen auch Mammutbäume vertreten.
Ursprünglich handelte es sich bei diesem Garten um den Privatgarten von Carl Duisburg. In den 1950er Jahren wurde der Japanische Garten Leverkusen jedoch auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In den wärmeren Monaten von Mai bis September kann man den Garten von 9:00 bis 20:00 Uhr besuchen. Von Oktober bis April öffnet der Japanische Garten Leverkusen ab 9:00 Uhr seine Pforten und schließt bei Einbruch der Dunkelheit.